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Verlängerung zum Jubiläum? |
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Nach anderthalb Wochen ging die Michaelis-Kirchweih zu Ende, die um 22 Uhr mit einem bunten Abschlussfeuerwerk verabschiedet wurde. Bereits tags zuvor hatten die Mitglieder des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute und Schausteller (BLV) ihre Bilanz gezogen — die nicht allzu positiv ausfiel. [mehr ...] |
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Fürther Michaelis-Kirchweih vereint Tradition und Moderne |
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Um Menschen glücklich zu machen, braucht es nur einen Satz: „Die Fürther Michaelis-Kärwa beginnt“. Brieftauben, Böllerschüsse und Fanfaren verkünden am Samstag, 1. Oktober, den Start des mehr als 900 Jahre alten Festes in der Kleeblattstadt. Zwölf Tage lang, bis zum 12. Oktober, lockt Bayerns größte Straßenkirchweih gut eine halbe Million Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern ins Festgebiet, das sich mitten durchs Herz der Stadt zieht. [mehr ...] |
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Traditionelle Eröffnung |
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Schöne Traditionen müssen gepflegt werden. Dies gilt auch für die Eröffnungszeremonie der Michaelis-Kirchweih am Samstag, 1. Oktober 2005. [mehr ...] |
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Die "Königin" mitten in der Stadt |
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Gerollt, geschüttelt und gedreht, übers eigene Spiegelbild kaputtgelacht oder sich mal schnell verlaufen — das alles kann im „Domino“ passieren, dem begehbaren Clown auf der Fürther Michaelis-Kirchweih, die am Samstag beginnt. Zwölf Tage dauert die größte Straßenkirchweih Bayerns, deren besonderer Charme sogar von Besuchern aus Nürnberg geschätzt wird — kein Wunder, ist sie doch die „Königin der fränkischen Kirchweihen“. [mehr ...] |
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Tradition und Sicherheit |
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Einzigartig ist sie jedenfalls. Nicht nur mit ihrem Chaos sticht die Fürther Kirchweih andere Volksfeste locker aus, sie bleibt in der Regel auch von den üblichen Auswüchsen der Bierzeltkultur verschont. Eher ein Familienfest, ist sie kein Pflaster für Kampftrinker, Schläger und Ganoven. Auf diese Tradition baut auch OB Thomas Jung, der sich gestern vor den Medien für das Festhalten am problematischen Standort Innenstadt stark gemacht hat. [mehr ...] |
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Fürth wieder im Kärwa-Rausch |
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Fürth befindet sich ab Samstag, 1. Oktober, wieder im Ausnahmezustand: Die Michaelis-Kirchweih beginnt. Bis zum 12. Oktober soll Bayerns größte Straßenkirchweih erneut ein Anziehungspunkt für Gäste von Nah und Fern sein. [mehr ...] |
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Auf die Kirchweih angestoßen |
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Malzbetont, würzig und goldgelb ist die Fürther Kirchweih in flüssiger Form. 500 Hektoliter Michaelis-Festbier mit sechs Prozent Alkohol und 13,4 Prozent Stammwürze hat Tucher zur Feier der fünften Jahreszeit in Fürth eingebraut. [mehr ...] |
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Hoch die Fürther Krüge |
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Nürnberg – 500 Hektoliter Festbier stehen bereit. Am Samstag, 1. Oktober beginnt die Fürther Michaelis-Kirchweih. Zwölf Tage lang lockt Bayerns größte Straßenkirchweih Besucher aus nah und fern ins Festgebiet.
Die „Fürther Kärwa“ schafft den Spagat neben modernen Ansprüchen, auch den traditionellen Charakter zu bewahren. Mit rasanten und neuen Fahrgeschäften [mehr ...] |
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Bayerns schönste Straßenkirchweih |
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Bayerns schönste Straßenkirchweih wirft ihre Schatten voraus
Vom 1. bis 12. Oktober lädt sie wieder Besucher aus Nah und Fern zum Bummeln, Staunen, Karussellfahren, Schlemmen, Einkaufen und Genießen ein: Die Fürther Michaelis-Kirchweih oder kurz die "Fädder Kärwa". [mehr ...] |
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Kirchweih-Vorbereitung läuft an |
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Am 1. Oktober beginnt in Fürths Innenstadt der Ausnahmezustand. Zwölf Tage lang hat die Michaeliskirchweih dann wieder das Herz der Kleeblattstadt fest im Griff. Noch herrscht Ruhe vor dem Sturm, doch hinter den Kulissen laufen längst die Vorbereitungen. Mitte des Monats werden die Standplätze der Kirchweihbuden markiert. [mehr ...] |
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Mit dem Springpferdekarussell hinein ins Kärwaglück |
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FÜRTH — Wurzeln geschlagen haben die Gugels auf der Fürther Kirchweih. 90 Jahre sind im kurzlebigen Vergnügungsgeschäft eine lange Zeit. Doch die Schaustellerfamilie aus Hiltmannsdorf hat allen Stürmen getrotzt und gehört mittlerweile schon zum Kärwa-Inventar. [mehr ...] |
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Kärwa-Splitter (9) |
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Auf der Fürther Kirchweih läuft einem allerhand buntes, bisweilen exotisches Volk über den Weg. Amerikaner beispielsweise tauchen gern in den Rummel ein, auch Russen werden immer wieder gesichtet, nicht zu vergessen die vielen Nürnberger, bei denen für exakt anderthalb Wochen des Jahres jegliche Fürth-Antipathie wie weggeblasen ist. [mehr ...] |
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"Eine lohnende Neuerung" |
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Tausende zog der Erntedankfestzug am Sonntag in die Innenstadt. Außer einem anschließenden Kärwa-Bummel stand für viele Besucher auch ein Streifzug durch die Läden an. Erstmals hatten heuer die Geschäfte an beiden Kirchweihsonntagen geöffnet. Für die meisten Einzelhändler lohnte sich die Neuerung. [mehr ...] |
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Plakat und Plastiktaler |
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FÜRTH — Schon sehr bald ist es wieder soweit: Am 2. Oktober 2004 öffnet die Michaelis-Kirchweih ihre Pforten. Nun stellte der städtische Wirtschaftsreferent Horst Müller schon einmal das neue Plakat dafür vor. [mehr ...] |
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Die Vorfreunde ist schon groß |
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Kirchweihen und Jahrmärkte gibt es sicher Unzählige. Wer aber jemals die Fürther Michaelis-Kärwa besucht hat, wird zustimmen, damit auf einem der weit und breit schönsten Feste gewesen zu sein. [mehr ...] |
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Kärwa-Jubiläum |
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Katharina Kriener begann 1948 mit ihrem Porzellanhandel in Stuttgart. Zu jener Zeit waren Ladengeschäfte kaum zu mieten, also entschloss sie sich, auf Märkten zu verkaufen. Daraus wurde ein echter Familienbetrieb, bei dem auch die Kinder mithalfen – und das ist bis heute so geblieben. [mehr ...] |
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Grußwort des Oberbürgermeisters |
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Herzlich willkommen zur Fürther Kirchweih! 352 Tage des Wartens sind vorbei und die „Königin der Fränkischen Kirchweihen“ hält endlich wieder Einzug. Einmal mehr ist die Michaelis-Kirchweih Höhepunkt des jährlichen Veranstaltungskalenders: Zehntausende von Besucherinnen und Besucher aus nah und fern lassen sich Jahr für Jahr vom Charme der Kleeblattstadt umgarnen und genießen die besondere Stimmung im Herzen der Stadt. [mehr ...] |
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Festbier probiert |
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Wenn eine schief gelaufene Generalprobe für eine gute Premiere spricht, dann dürfte die Fürther Kärwa 2004 (2. bis 13. Oktober) ein kaum zu übertreffender Erfolg werden. [mehr ...] |
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Ein Fest für Franken |
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„Ehe noch Fürth preußisch wurde“, schrieb die „Zeitung für die elegante Welt“ in ihrer Ausgabe Nr. 141 vom 25. November 1802, „begann solche (gemeint war die Kirchweih, Anm. d.R.) mit einer Zeremonie, die jedoch jetzt abgeschafft ist.“ [mehr ...] |
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"Königin Kärwa" kundigt sich an |
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128 Fahrgeschäfte, 140 Imbiss- und Verkaufsbuden, zehntausende Besucher und jede Menge Straßensperrungen: Am Samstag, 2. Oktober, wird die Fürther Michaelis-Kärwa eröffnet und damit fast die gesamte Innenstadt lahmgelegt. Bis zum 13. Oktober dauert der Rummel. [mehr ...] |
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Da heißt es Nerven bewahren |
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Zwölf große Fahrgeschäfte, elf Fahrgeschäfte für Kinder, neun Losbuden, unzählige Verkaufs- und Imbissstände laden die Kirchweihbesucher zum Bummeln und Mitfahren ein. Auf ihrer Reise über die Rummelplätze Deutschlands machen auch heuer wieder einige Neuheiten auf der Fürther Kirchweih Halt. [mehr ...] |
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"Wie eine Prinzessin" |
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Viele Leser beteiligten sich am diesjährigen Aufruf und schickten ihre schönsten Kirchweih-Fotos an die "Fürther Nachrichten". Liselotte Ammon, Ehefrau von Emil Ammon, der lange das Stadtarchiv leitete, schreibt zum Foto der Berg- und Talbahn: [mehr ...] |
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"Spickern" um Rabatt |
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Die "Fürther Nachrichten" bieten in ihrer Geschäftsstelle Rudolf-Breitscheid-Straße während der Kirchweih einen besonderen Rabatt. [mehr ...] |
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Verblasste Tradition |
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Ohne Bierzelt, dafür aber jede Menge Gasthäuser, die die Straßen säumen: Die Fürther Kirchweih war schon immer eine Kneipenkärwa, auf der Gäste und Musikanten gleichermaßen durch die Wirtshäuser zogen. Im Laufe der Zeit allerdings hat sich dieses Bild gewandelt. [mehr ...] |
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365 Tage Kirchweih im Kopf |
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Die Michaelis-Kirchweih ist eine Mischung aus allem. Sie ist Straßenkärwa, Markt, Volksfest und Familienkärwa ohne Festzelt. Bis sie steht und alles reibungslos läuft, sind vor allem drei Leute beteiligt. Marktmeister Manfred Duttenhöfer, Sachgebietsleiter Kirchweihen und Märkte, Michael Zill und Marion Mehringer als Verwaltungskraft. Zusammen sind sie das ganze Jahr damit beschäftigt, alles zu organisieren und koordinieren. [mehr ...] |
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Santa Maria ankert in Bangladesh |
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Auf der Fürther Freiheit, direkt neben dem Riesenrad, stand lange Zeit das Schienenschiff „Santa Maria“ und zog die Besucher in seinen Bann. Die Fürther Nachrichten wollten wissen, wohin es das ehemalige Fahrgeschäft der Familie Gugel verschlagen hat. [mehr ...] |
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Hauptgewinn: Radio mit Monteur |
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Zu den unbewiesenen Behauptungen der Weltgeschichte zählt jene, wonach Herr Konrad Adenauer aus dem schönen Bonn am Rhein und Frau Emmy Eilenfuß aus dem schönen Fürth einander nie begegnet sind. Was hätten sie sich zu sagen gehabt in diesen ersten Oktobertagen des Jahres 1954? [mehr ...] |
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Familientradition fortgeführt |
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„Lieber ein Leben auf dem Rummelplatz als im Internat“: Die Schaustellerkinder Nicole und Kurt Grauberger haben sich früh für eine Fortführung der Familientradition entschieden [mehr ...] |
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Schönes Herbstwetter steigert Feierlaune |
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Bratwurstduft mischt sich mit dem Geruch von Popcorn, Technoklänge übertönen alte Schlagermusik: Fürth ist in Feierlaune. Bis zum 13. Oktober dreht sich in der Kleeblattstadt alles um die Michaelis-Kirchweih. [mehr ...] |
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Kärwa-Splitter |
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Also gut: Wir geben es zu, wir häufen Asche auf unser Haupt, wir bekennen uns schuldig. Uns fehlte ganz einfach der Glaube, deshalb haben wir geunkt und haben gefeixt, als am Freitag dieser sagenhafte Wolkenbruch über die frisch aufgebaute Budenstadt herzog. Der OB muss morgen mit dem Kanu zum Fassanstechen vors Stadttheater paddeln, haben wir geflachst. [mehr ...] |
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Andrang der Massen |
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Endlich riecht es wieder nach Popcorn und Bratwürsten, nach Baggers und Backfisch. Durch die Innenstadt wummern die neuesten Popsongs im ständigen Wettkampf mit uralten Schlagern. Und aus allen Ecken dröhnt das Gekreische von Jugendlichen, die ihren Adrenalinspiegel in rasanten Fahrgeschäften gehörig auf Touren bringen. Seit Samstagvormittag hat die Kärwa ihre Fürther und natürlich auch die auswärtigen Gäste wieder fest im Griff. [mehr ...] |
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Schwungvoller Kärwastart |
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Wenn das kein himmlischer Wink ist: Rechtzeitig vor dem offiziellen Start zur Fürther Michaelis-Kirchweih hatte der Wettergott ein Einsehen und es hörte auf zu regnen. Kurz bevor OB Thomas Jung vor dem Stadttheater antrat, um das erste Festbier-Fass anzustechen, spitzte sogar die Sonne durch die Wolken. Bis das Bier floss, dauerte es dann allerdings ein wenig. [mehr ...] |
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Kärwa-Splitter (2) |
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Wer heuer den Kärwa-Knüller sucht, muss schon ein bisschen genauer hinschauen. Ein bisschen drunter und ein bisschen drüber. Ein bisschen untenrum und ein bisschen obendrauf. Tja, das ist schwierig, gell? [mehr ...] |
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Süße Früchtchen und dicker Ochs' |
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FÜRTH – Sie gilt als die schönste unter den fränkischen Kirchweihen. Weil sie so schön groß ist, weil sie so schön in der Stadt liegt, weil sie Fürth ein anderes Gesicht gibt — und weil sie für jeden Geschmack etwas hat. Denn schließlich geht es selbst bei den Schönsten doch immer nur um das eine: Ums Essen. [mehr ...] |
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Kärwa-Splitter (3) |
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Ein Sturz kann fatale Folgen haben — auch der ins Vergnügen. Gut überlegt will deshalb der Kärwabesuch sein. Vor allem die Wahl des Verkehrsmittels kann über Genuss oder Frust entscheiden. Der VAG gebührt die diesjährige Kärwa-Verdienstmedaille für ihr Kirchweihticket, das ganzen Familien einen stressfreien Bummel über den Rummel ermöglicht. [mehr ...] |
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Kärwa-Splitter (4) |
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Achtung! Hier spricht Käptn Würg. Unendliche Pleiten, trotzdem schreiben wir das Jahr 2004. Dies ist ein Notruf aus einer Notdurftanstalt an der Konrad-Adenauer-Anlage. [mehr ...] |
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Kärwa-Splitter (5) |
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Der Kärwa ist mit vielen Vorurteilen behaftet. Die meisten bestätigen sich im Laufe der eineinhalb Wochen. Zum Beispiel stimmt die Sache mit dem Ohrwurm. [mehr ...] |
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Lachen in der Riesenrad-Gondel |
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Etwa 80 Mädchen und Jungen aus dem Kinderheim St. Michael durften gestern das Riesenrad und viele andere Karussells und Fahrgeschäfte stürmen. Die Schausteller hatten sie wie jedes Jahr dazu eingeladen. [mehr ...] |
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Leben Deluxe im rollenden Heim |
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Sie heißen „Lord“, „Deluxe“, „Azur“, „Comtesse“ oder schlicht „Classic“ und sind für die meiste Zeit im Jahr das Zuhause der Schausteller. Etwa 300 Wohnwagen bilden auf der kleinen Freiheit und nahe der Ludwigsbrücke fast ein eigenes Dorf. Innen sind sie mit allem ausgestattet, was auch die heimische Wohnung zu bieten hat. Und wenn draußen Platz ist, dürfen Gartenzaun, Kunstrasen und Sitzmöbel vor der Tür nicht fehlen. [mehr ...] |
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Mit 600 Punkten zum kuscheligen Honigwaben-Bärchen |
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„Auf geht’s! Mitspielen, mitgewinnen!“ Neun Losbudenbetreiber auf der Kärwa buhlen zum Teil lautstark um ihre Kunden. Dabei setzt mittlerweile jeder auf ein ganz bestimmtes Gewinnsortiment. [mehr ...] |
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Die Quoten steigen |
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Lag im vergangenen Jahr bei der Premiere der Live-Übertragung des Fürther Erntedank-Festzuges durch das Bayerische Fernsehen die Einschaltquote bayernweit bei 9,4 Prozent, so stieg sie 2004 auf eindrucksvolle 10,4 Prozentpunkte. [mehr ...] |
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Kärwa-Splitter (6) |
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Kennen Sie den schon? Kommt ein Mann in die Tourist-Info und verlangt einen Kirchweihtaler. Haha. Der Witz der Woche. Die 10 000 lieben Münzchen, für die zunächst eifrig geworben wurde, sind nämlich schon lang vergriffen. [mehr ...] |
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Kärwa-Splitter (7) |
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Warum Fürth seit Menschengedenken so anziehend ist, wurde mit letzter Sicherheit noch nicht geklärt. Aber sicher ist die besondere Kultur der Stadt dafür verantwortlich, zu der auch die Braukultur gehört. [mehr ...] |
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Viele Läufer bei sonnigem Wetter |
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Das gute Wetter hat die Teilnehmerzahl beim Kärwa-Lauf in die Höhe schnellen lassen. 435 Hobbyläufer und Profis – 100 mehr als im Vorjahr – rannten gestern in zwei Runden 7,5 Kilometer durch die Innenstadt. „Damit sind wir schon fast an der Obergrenze“, erklärte Bertram Böhm, Vorsitzender des LAC Quelle, der den Wettbewerb organisiert. [mehr ...] |
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Adressatensuche zwischen Geisterbahn und Schießbude |
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Adressatensuche zwischen Geisterbahn und Schießbude, das ist kein leichtes Unterfangen. Auf der Fürther Kirchweih geht die Post ab — Eine Spezialistin stellt im Dschungel der Budenstadt alle Sendungen zu. [mehr ...] |
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Am Bauernsonntag klingelten die Kassen |
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Nicht nur den Buden und Fahrgeschäften beschert die Attraktivität des Fürther Erntedankzuges Jahr für Jahr Umsatzrekorde, auch die Fürther Geschäftswelt profitiert an diesem verkaufsoffenen Sonntag vom Massenansturm der Besucher auf die Innenstadt. Zirka 100 000 Menschen kommen regelmäßig am Bauernsonntag nach Fürth. [mehr ...] |
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Fahrgeschäfte und Attraktionen |
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Was wäre eine Kirchweih ohne ihre Fahr- und Vergnügungsgeschäfte. Hier die tollsten Attraktionen bei der Fürther Kärwa 2004: [mehr ...] |
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Was bin ich? |
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Es gibt Schieß- und Losbuden, Kinderfahrgeschäfte und solche, bei denen es den Erwachsenen den Magen umdreht. Schausteller laden auf einen Ochsenschmaus ein oder befächeln die Heringe: 128 Händler und 140 Fahrgeschäfte stehen auf der Kirchweih. Dazwischen entdeckt man mitunter lustige und neue Berufe. Denn wer träumt nicht davon, Pilot zu sein, wenn er zum Helikopterflug einlädt, oder hat vielleicht längst einen Michelin-Stern, weil er sich seit Jahren nur mit Kochzubehör beschäftigt? Eine — nicht ganz ernst gemeinte — Berufsinformation. [mehr ...] |
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Ein Bilderbuch fränkischer Lebensart |
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Ein Glückstag setzte der Königin der Fränkischen Kirchweihen an ihrem Höhepunkt die Krone auf. Kaiserwetter ließ den großen Erntedank-Festzug am so genannten Bauernsonntag in seinen 90 Facetten zu einem viel bestaunten Panorama fränkischer Lebensart aufblühen. Anschließend stürmten die Besuchermassen die Kärwa-Budenstadt und die geöffneten Geschäfte. [mehr ...] |
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Kärwa-Splitter (8) |
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Im Königreich der Kärwa gelten eigene Marktgesetze. Während alle Welt über das miserable Konsumklima, die hohen Preise und schwindsüchtige Geldbeutel lamentiert, rollen auf der Kirchweih zwar nicht die Rubel, aber sonst alle möglichen Währungen. [mehr ...] |
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Kunstprodukt Kärwa |
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Farben sind es neben Gerüchen und Klängen, die den Zauber der Kirchweih ausmachen. Bunt muss sie sein und schillernd, die Budenstadt. Nur so kann sie den grauen Alltag verdrängen und das Publikum in ihren Bann ziehen. Wie viel Fantasie, Kreativität und Arbeit in der Bemalung des Rummels stecken, davon machen sich die Besucher in der Regel keine Vorstellungen. Was sie als Selbstverständlichkeit betrachten ist in Wirklichkeit Ergebnis intensiver und auch kostspieliger Bemühungen. [mehr ...] |
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Delikte im Rummel |
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Diebe nutzten den Kirchweihtrubel am Wochenende eiskalt aus.
Am Samstagabend zwischen halb elf und halb zwölf Uhr brach ein Unbekannter in einen in der Rudolf-Breitscheid-Straße stehenden Schaustellerwagen ein. [mehr ...] |
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Zwölf Tage Ausnahmezustand |
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Es gibt viele Veranstaltungen, für die eigens ein externer Festplatz angelegt wurde, aber nur wenige, die bewusst mitten in der Stadt gefeiert werden – und für die sogar eine Bundesstraße halbseitig gesperrt wird. Bei der Fürther Michaelis-Kirchweih ist das schon seit langem so. [mehr ...] |
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